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Du bist nicht auf der Erde, um unglücklich zu werden.

Doch Glück ist allein der innere Friede.

Lern ihn finden. Du kannst es.

(Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus)

  

 Teenager-Zeit - eine aufregende und spannende Zeit der Veränderung!

 

Manchmal gleicht sie einer Achterbahnfahrt. Mal rauf, mal runter, mal mit Schmetterlingen oder mal mit einem flauen Gefühl im Bauch. Manchmal kann es nicht wild genug sein und manchmal will man einfach nur Ruhe und Entspannung. Es ist eine Zeit, in der man nicht mehr Kind, aber auch noch nicht erwachsen ist und man mit den dauernden Veränderungen seines Körpers und seines Geistes, seiner Gefühle und Gemütszustände klar kommen muss. Und dann kommen noch (evtl. nörgelnde) Eltern, (evtl. nervige) Geschwister, (evtl. anstrengende) Lehrer und Schule, der ganz „normale“ Alltag und evtl. auch die Sorge vor der Zukunft dazu. Puh! Was für ein Stress und Leistungsdruck daraus entstehen kann.

 

Und genau hier kann Yoga helfen den nötigen Ausgleich zu finden. Es wird ein Raum geschaffen, in dem man einfach „sein“ kann. Ob gut gelaunt und voller Elan oder mies drauf und lustlos oder auch einfach nur müde und erschöpft... jeder ist willkommen und in der Gruppe integriert. Hier geht es nicht darum, sich wieder anzupassen und gute Miene zu allem und jedem zu machen, sondern darum, zu erkennen, was gerade wichtig für einen selbst ist, ganz auf sich und seine Bedürfnisse zu achten. Yoga unterstützt dabei Stress abzubauen und ruhiger und gelassener zu werden, Energie zu tanken und den Körper gesund zu erhalten. Es hilft innere Stärke zu entwickeln und ein selbstbewusster und selbstbestimmter Erwachsener zu werden.

 

 

Dabei kommen die unterschiedlichsten Techniken und Elemente zum Einsatz:
Bewegung in Form von Asanas oder auch Lauf- und Bewegungsspiele, Entspannung mit Hilfe von progressiver Muskelentspannung,  autogenem Training, Fantasiereisen, Massagen (freiwillig und nur mit Bekleidung!, mit Igelbällen, Steinen...), Achtsamkeitsübungen, Konzentrationsspiele, Meditationen, um den Geist still werden zu lassen, Atemübungen, Wahrnehmungsübungen....

Je nach Bedürfnis entscheiden wir gemeinsam zu Beginn der Stunde, welche Art von Bewegung, Entspannung und sonstigen Elementen wir durchführen. Hier beginnt schon das erste in sich hineinspüren. Wie geht es mir heute? Was will und kann ich heute mir und meinem Körper zumuten. Dann ist es ganz wichtig ehrlich zu sein, sich zu trauen es ganz klar in der Gruppe zu artikulieren und zu sich und seinen Bedürfnissen zu stehen. Hier besteht ein geschützter Rahmen, in dem man einander achtet und wertschätzt und nicht blöde Reaktionen erwarten muss. Wettkampfgedanken und Konkurrenzdenken sind hier fehl am Platz! Und ja, man schafft es innerhalb einer Stunde und einer Gruppe individuell auf die einzelnen Bedürfnisse einzugehen, vorausgesetzt diese werden klar mitgeteilt. Yoga passt sich jedem einzelnen an und nicht umgekehrt. Und trotzdem besteht ein fester ritueller Rahmen, der notwendig ist, um dem Körper zu signalisieren, dass man jetzt im Yoga ist. Die Stunde beginnt und endet immer gleich, dazwischen ist alles offen. Es gibt immer Phasen der Entspannung und des "powerns" (für die einen mehr oder weniger). Es gibt für fast jede Asana (Körperübung) unterschiedliche Varianten und Schwierigkeitsgrade, so dass man nach seinen eigenen Möglichkeiten die Variante wählt, die gut für einen ist. Es ist auch Raum für Kreativität und eigene Varianten. Wichtig ist die Übungen achtsam und im Einklang mit seinem Körper durchzuführen und nicht die Grenzen, die der Körper zeigt mit Gewalt zu überschreiten.

 

 

Die Wirkungen von Yoga sind vielfältig. Kurz zusammengefasst stärkt Yoga den Körper, indem Muskeln, Sehnen und Bänder gekräftigt werden, die Atmung vertieft, das Kreislaufsystem angeregt, die Verdauung gefördert, das Immunsystem gestärkt und das Nervensystem und der Geist beruhigt und stabilisiert wird. In diesem Zusammenhang werden Wirkungen und Nutzen der einzelnen Übungen für sich und seinen Körper erklärt, um das Verständnis zu fördern, wozu man bestimmte Bewegungen ausführt, welche Prozesse bei den Entspannungselementen in Gang gesetzt werden, was Atemübungen bewirken und wie alles mit allem in Verbindung steht. All das führt dazu, sich und seinen Körper besser kennenzulernen, zu verstehen und anzunehmen wie er ist. Man lernt in sich hineinzuspüren, den Kontakt zu seinem Innersten herzustellen und Signale und Botschaften seines Körpers wahrzunehmen. Ebenso lernt man andere anzunehmen und zu respektieren wie sie sind. Es gibt kein besser oder schlechter, alle sind gleich wertvoll und ganz individuelle Persönlichkeiten. Selbstkenntnis, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstbestimmtheit und eine gesunde Selbstliebe sind wichtige Faktoren bei der Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen, die dabei helfen achtsam mit sich und seiner Umwelt umzugehen, Mitgefühl und soziales Bewusstsein zu entwickeln. 

 

 

Fühlst Du Dich angesprochen und willst Dir selbst ein Bild davon machen und erste Blicke in die Welt des Yoga werfen, dann nimm doch einfach mal unverbindlich an einer Stunde Teil. Ich freue mich auf Dich!

 

 

 

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